Feuchtigkeitsmesser Test – Den Feuchtigkeitsgehalt von Wänden und Materialien schnell und einfach messen

FeuchtigkeitsmesserMit einem Feuchtigkeitsmesser wird der Wassergehalt von Materialoberflächen, wie Mauerwerk, Beton, Estrich oder Holz sowie anderen Materialien gemessen. Lange Zeit wurden Feuchtemesser nur von professionellen Handwerkern benutzt, heutzutage schaffen sich aber immer mehr Privatleute diese Geräte an.

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Feuchtigkeitsmesser haben eine sehr sinnvolle Aufgabe, die im Bezug auf die eigene Gesundheit keinesfalls unterschätzt werden sollte. Mithilfe eines Feuchtigkeitsmessers kann beispielsweise die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten stark verringert werden.

Nutzen

Ein Feuchte-Detektor wird, wie es der Name schon sagt, zur exakten Ermittlung des Feuchtigkeitsgehalts verschiedener Materialien, wie Estrich, Beton, Holz und andere Stoffen, verwendet.

Wenn die Raumluft zu feucht ist, sammelt sich das überschüssige Wasser an Möbeln und Mauerwerk. Wenn dieser Zustand über eine längere Zeit andauert, kann es passieren, dass sich Schimmel bildet, der nicht nur die Atemwege des Menschen, sondern die gesamte Gesundheit negativ beeinflusst. Auch Pflanzen in der Wohnung oder aber Haustieren leiden unter diesem Zustand.

Ein Feuchte-Detektor kann also als Schimmel Messgerät fungieren und die Feuchtigkeit der Luft oder aber den Wassergehalt von Materialoberflächen prozentual bestimmen.

Feuchtemesser kommen vor allem auf dem Bau oder bei Renovierungsarbeiten zum Einsatz, auch bei Wohnungen oder Häusern mit Wasserbruch wird ein Feuchtigkeitsmessgerät zur Bestimmung der effektiven Mauerfeuchtigkeit oder Wandfeuchtigkeit eingesetzt.

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Modellarten

Feuchtemessgeräte werden in 6 unterschiedliche Arten untergliedert:

  1. Mechanische und analoge Feuchtemesser
  2. Digitale Feuchtemesser
  3. Psychrometer
  4. Feuchte-Dektoren und –Indikatoren
  5. Taupunkt-Feuchtemesser
  6. Haar-Feuchtemesser

Ermittlung des Feuchtigkeitsgehalts

Wer den Verlauf der Luftfeuchtigkeit richtig lesen und deuten möchte, muss den korrekten Zeitpunkt abpassen. Empfehlenswert ist es, hierzu einen Zeitplan aufzustellen. Zumindest wenn ein Problem, Extreme oder starke Schwankungen vermutet werden. Über mindestens eine Woche hinweg sollte einmal morgens und einmal abends zu festen Uhrzeiten abgelesen werden. Dazu muss vor und nach allen luftverändernden Maßnahmen, wie Heizen, Lüften, Duschen oder Baden, Kochen und Waschen, der aktuelle Wert notiert werden. Auch Regen und Sonne spielen eine Rolle und das nicht nur im Außenbereich. Nur auf diese Weise lässt sich feststellen, ob durch das Lüften ausreichend Feuchtigkeit entweicht oder die Luft dauerhaft zu trocken ist. Und erst dann können entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Es bringt also anfangs wenig, einmal am Tag einen kurzen Blick auf das Feuchtigkeitsmessgerät zu werfen – ohne die dahinter stehenden Einflüsse zu kennen.

Innenräume und Wohnungen

Eine Luftfeuchtigkeit in Innenräumen, die für Wohlbefinden sorgt, liegt zwischen 40 und 60 Prozent. Eine recht große Spanne also. Sehr unangenehm wird alles unter 30 Prozent empfunden. Über 70 Prozent wird es den meisten Menschen deutlich zu feucht. Welches nun aber der wirkliche Optimal-Wert ist, ist sehr individuell. Ein Hygrometer kann allerdings dabei helfen, ihn zu finden und zu halten. Bereits das Einstellen einer Balance kann das Wohlbefinden jedoch erheblich steigern. Die aktuelle Luftfeuchte und deren Verlauf festzustellen, ist der erste Schritt. Dazu sollten täglich mehrmals Werte notiert werden. Und das über den Zeitraum von mindestens einer Woche. Bewegt sich die Luftfeuchte unter- oder oberhalb des idealen Bereichs, sollte den Schwankungen entgegen gewirkt werden.

Mit welchen Maßnahmen das einfach und schnell funktionieren kann, findet sich im Anschluss. Ob die Maßnahmen Wirkung zeigen, lässt sich wiederum am Feuchtemesser feststellen. Und die Vorgehensweise gegebenenfalls ändern. Wunder sind aber nicht zu erwarten. Denn an der Luftfeuchte ist nicht nur die gerade vorhandene Raumluft beteiligt. Auch Möbel, Tapete, Teppiche und alle anderen Wohntextilien haben einen Einfluss. Daher sollte wiederum jedem Mittel einige Tage Zeit gegeben werden.

Luftfeuchtigkeit

Liegt die Luftfeuchtigkeit über 70 Prozent, kann das noch gerade so als angenehm empfunden werden. Oder aber bereits als stickig. Abhilfe kann hier die richtige Kombination aus Lüften und Heizen schaffen. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als Kalte.

Daher sollte in jedem Fall die warme Heizungsluft gegen kühle Außenluft ausgetauscht werden. Ist es hingegen drinnen kühler als draußen, wird beim Lüften nur noch mehr Feuchtigkeit hereingetragen. Auch bei steigenden Kosten sollte daher nicht allzu sehr mit dem Heizen gespart werden.

  • Die Luftfeuchtigkeit kann zusätzlich gesenkt werden, wenn:
  • Direkt nach dem Kochen, Duschen und Baden ausreichend lange gelüftet wird
  • Täglich mehrmals Stoßlüften für mindestens zehn Minuten erfolgt
  • Auf das Lüften bei Regen verzichtet wird
  • Wäsche nicht in Innenräumen trocknet

Schaffen diese Maßnahmen auch nach mehreren Tagen keine Abhilfe, ist das Problem meist im Mauerwerk zu finden. Zunächst sollte aber allen Möbeln und Wohntextilien Gelegenheit gegeben werden, ausreichend abzutrocknen. Denn auch diese nehmen natürlich Feuchtigkeit aus der Luft auf. Bringt auch ein Luftentfeuchter keine Besserung, sollte mit einem Feuchteindikator gearbeitet werden. Eventuell finden sich bisher unbemerkte feuchte Stellen an der Wand, hinter denen undichte Stellen verborgen sind. Es kann allerdings auch an zu vielen Zimmerpflanzen, einem Aquarium oder undichten Fenstern liegen.

Trockene Luft

Gerade im Winter wird das Lüften ganz gerne mal abgekürzt, während die Heizung unaufhörlich im Einsatz ist. Das kann wiederum zu einer zu geringen Luftfeuchtigkeit führen. Vor allem dann, wenn keine zusätzliche Feuchtigkeit durch Kochen, Duschen, Blattpflanzen oder ähnliches in den Raum getragen wird. Geeignete Maßnahmen sind hier das Aufstellen einer Wasserschale auf die Heizung oder alternativ das Auflegen eines feuchten Tuches. Zimmerpflanzen, Aquarien und Zimmerbrunnen können die Luftfeuchtigkeit ebenfalls leicht anheben.

Reicht das noch nicht aus, darf ruhig mal die Wäsche im Raum getrocknet oder mit einem Pflanzensprüher für mehr Wassertröpfchen in der Luft gesorgt werden. Ein Luftbefeuchter erfüllt den Zweck ebenfalls. Die langfristige Befeuchtung der Luft dauert allerdings einige Zeit. Denn war die Raumluft bereits seit Längerem deutlich zu trocken, gilt das auch für alles andere in dem jeweiligen Zimmer. Wird der Wassergehalt der Luft nun erhöht, „saugen“ Textilien, Möbel und Wände eine gewisse Menge der Feuchtigkeit förmlich aus der Luft.

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Feuchtigkeitsmesser Kaufkriterien

Holzfeuchte messenDie Art von Feuchtigkeitsmessern: Die Messgerätart gibt Aufschluss darüber, wie das Gerät bedient werden kann und wie präzise dieses misst. Auch bestimmt die Art des Messgeräts das Einsatzgebiet und ob das Gerät den gewünschten Zweck erfüllt. Besonders leicht zu bedienen sind digitale Feuchtigkeitsmesser. Diese Gerätschaften sind sowohl zur Überprüfung der Raumtemperatur als auch zur Messung des Feuchtigkeitsgehalts an Oberflächen sehr gut einzusetzen.

Vorteilhaft ist insbesondere, dass diese Geräte nicht kalibriert werden müssen und in den meisten Fällen sehr genaue Ergebnisse liefern. Ebenso gut zu verwenden sind mechanische Feuchtigkeitsmesser oder aber auch Psychrometer, wobei diese Arten recht preisintensiv sind und nicht immer exakte Messungen gewährleisten.

Die Materialzusammensetzung von Feuchtigkeitsmessgeräten: Empfehlenswert ist es, wenn der Feuchtigkeitsmesser aus Metall oder hochwertigem Kunststoff-Material gefertigt ist. Diese Materialien überzeugen vor allem durch eine hohe Lebensdauer und sind sehr stabil im Umgang. Weniger geeignet sind Feuchtigkeitsmessgeräte aus billigem Plastik.

Wer den Feuchtemesser vor allem für den Hausbau oder bei Renovierungsarbeiten einsetzen will, sollte auf sehr hochwertig verarbeitete Instrumente mit hoher Langlebigkeit setzen. Es gibt auch Messgeräte aus Holz, diese sind vor allem von der Optik her sehr ansprechend, jedoch nicht sehr empfehlenswert, weil sie sich mit der Zeit verziehen.

Die Messgenauigkeit von Feuchtemessern: Die Ergebnisse werden bei Feuchtemessern entweder in Prozentzahlen oder aber Ziffern angegeben. Je mehr einheitslose Ziffern und Prozentzahlen auf dem Messgerät angezeigt werden, desto exakter fallen die Ergebnisse aus. Im Zusammenhang mit der Messgenauigkeit sind vor allem digitale Feuchtemesser oder aber Psychrometer empfehlenswert

Der Messbetrieb von Feuchtigkeitsmessern: Besonders günstig sind analoge Messgeräte für die Temperaturüberprüfung, die vollkommen ohne Strom auskommen. Vorteilhaft ist, dass diese Modelle auch betrieben werden können, wenn die Batterien leer sind oder kein Strom vorhanden ist. Darüber hinaus sind analoge Messer langfristig gesehen sehr günstig. Analoge Raumluftmesser sind auch für den mobilen Einsatz empfehlenswert. Wenn man sich für einen Feuchte-Detektor entscheidet, der mit Batterien betrieben wird, sollte man darauf achten, welche Art von Batterien verwendet werden.

HausbauOftmals werden die Geräte mit 4 Knopfzellen geliefert, die in der Anschaffung sehr teuer sind. Besser sind Messgeräte, die mit einem 9 Volt oder 12 Volt Batterieblock vom Typ AA oder AAA ausgestattet sind, diese Batterien halten eine Ewigkeit und sind zudem recht günstig nachzukaufen. Bedenken sollte man allerdings, dass Geräte für Feuchtigkeitsmessungen mit handelsüblichen Batterien im Vergleich zu Modellen mit Zellen-Batterien um einiges schwerer vom Gewicht her sind. Wem das Gewicht nicht viel ausmacht, ist definitiv mit einem Feuchtemesser mit Batterieblock gut beraten.

Die Messwertanzeige von Feuchte-Dektoren: Wichtig zu beachten ist, dass die Messwerte auf dem Display gut ablesbar sind, auch aus der Ferne. Hochwertigere Geräte sind mit einer Hintergrundbeleuchtung versehen und gewährleisten, dass man auch im Dunkeln oder unter schlechten Lichtverhältnissen die Messwerte einwandfrei ablesen kann. Die meisten digitalen Feuchtigkeitsmesser sind mit einem gut ablesbaren LC- oder LCD-Display ausgestattet. Bei analogen Messern lässt sich die Anzeige zwar ablesen, allerdings wird die Ablesbarkeit bei der Feineinteilung sehr schwierig.

Die Bedienbarkeit von Feuchtigkeitsmessern: Die Bedienung eines Messgeräts ist in den meisten Fällen sehr einfach und selbsterklärend. Bei den meisten Geräten besteht lediglich die Möglichkeit den Messer ein- und auszuschalten. Umso funktionsreicher der Feuchtemesser ist, desto mehr sollte auf eine gute Übersichtlichkeit geachtet werden. Prinzipiell sollten alle Bedienelemente groß ausfallen, damit sie leichter betätigt werden können.

Vor allem Personen, die das Feuchtigkeitsmessgerät auf dem Bau einsetzen möchten und Arbeitshandschuhe tragen, müssen den Feuchtemesser problemlos und schnell bedienen können. Auch sollte man beim Kauf darauf achten, dass eine ausführliche Bedienungsanleitung im Lieferumfang des Messgeräts inbegriffen ist. Zusätzliche Informationen zur Messtechnik sind ebenfalls von großem Vorteil.

Messeinstellungen und Funktionen von Feuchtemessern: Je nach Einsatzbereich des Geräts kann man Modelle mit diversen unterschiedlichen Funktionsweisen auswählen. Zum Beispiel gibt es kombinierte Geräte, die mit diversen Zusatzfunktionen ausgestattet sind. Oftmals kann die Uhrzeit abgelesen werden oder das Gerät fungiert zusätzlich als Thermometer. All diese Werte sollten sich gleichzeitig ablesen lassen oder aber durch einen Knopfdruck umgestellt werden können. Feuchtemesser, die mehrere Funktionen bieten, sind natürlich viel teurer als Geräte, die nur eine Funktionsweise bieten.

Schimmel entfernenAls Orientierung sollte bei der Auswahl der eigene Bedarf im Vordergrund stehen. Bei den Geräten zur Feuchtemessung sollte zudem darauf geachtet werden, dass die Messwerte sowohl als Minimalwert als auch als Maximalergebnis angezeigt werden. Diese Funktionsweise gewährleistet eine höhere Genauigkeit des Geräts. Sehr praktisch sind Feuchtemesser, deren Display beleuchtet ist.

Die sogenannte Hold-Funktion ist ebenfalls nützlich, vor allem dann, wenn man an einer besonders engen, schwer erreichbaren Wand Messergebnisse realisieren möchte. Weitere sinnvolle Funktionsweisen und Einstellungen sind die Messbarkeit von diversen verschiedenen Feuchten, wie die Oberflächen- und Luftfeuchtigkeit oder aber diverse Speicherplätze für den Feuchtigkeitsmesser.

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